Die Wiesbadener Taunusmusikanten 1975 e.V. beim Tag der Blasmusik 2011 in Bad Münster am Stein-Ebernburg
Der Kurpark von Bad Münster am Stein-Ebernburg, der einzigen echten rheinland-pfälzischen Stadt - denn einst trennte hier die Nahe Preußen (Rheinland) und Bayern (Rheinpfalz) -
war am vergangenen Sonntag würdiger Schauplatz des ersten „Tages der Blasmusik“. Ein ganz besonderer Termin im Kalender der
Wiesbadener Taunusmusikanten, denn nicht nur ein
Besuch im angrenzenden Bundesland, sondern gleich die Eröffnung dieses Festes standen auf dem Programm.
Malerisch zwischen Bäumen und liebevoll angelegten Beeten gelegen war die Konzertmuschel Ziel der 30 Taunusmusikanten. Bei strahlendem Sonnenschein begann gegen
10.30 Uhr mit einer kurzen Begrüßung des Vertreters des Verkehrsvereins Rheingrafenstein der „Tag der Blasmusik“. Passend zum Wetter ertönten kurz darauf „You are my sunshine“
und weitere unterhaltsame
Rock-,
Schlager- und
Dixie-Melodien. Doch nicht nur Sonne hatte Petrus an diesem Tag parat: sein Repertoire war ähnlich breit gefächert wie das der
Wiesbadener Taunusmusikanten und es fielen kurz darauf die ersten Tropfen vom mittlerweile bewölkten Himmel. Doch der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch – die zahlreichen
Besucher des Konzerts rückten unter den kurzerhand umfunktionierten Sonnen- und den in weiser Voraussicht mitgebrachten Regenschirmen zusammen, lauschten den musikalischen Highlights
des Orchesters und belohnten diese mit viel Applaus.
Gegen 12 Uhr – mittlerweile hatte sich auch die Sonne wieder ihren verdienten Platz am Himmel erkämpft – erklang das letzte Stück:
„Moment for Morricone“,
ein Medley des berühmten Filmkomponisten Ennio Morricone. Das letzte Stück? Nein, da waren sich alle Zuschauer einig – ohne Zugabe konnte der Auftakt zu diesem
wunderbaren Tag nicht enden. Schnell nahmen sich die
Musiker Ihre Instrumente, verteilten sich im Publikum und sorgten zum Schluss noch einmal für ausgelassene Stimmung –
schunkelnd, klatschend und tanzend konnte das Publikum kaum genug bekommen. Mehrere Zugaben später (in Zahlen: fast 30 Minuten!) war dann jedoch unwiderruflich das Ende dieses wunderbaren Konzerts gekommen.
Der Moderator des „Tages der Blasmusik“ stellte abschließend treffend fest: Blasmusik kann nicht nur ernst sein, sondern auch sehr viel Spaß bringen!
MaPa
...aber auch die "alten Hasen" freuen sich auf eine neue Herausforderung: der erste "Tag der Blasmusik" in Bad Münster am Stein-Ebernburg!
Aber auch von vorne ist die Konzertmuschel ein echter Hingucker!
...während
Daniela ihre Nervosität vor dem bevorstehenden Auftritt mit ein paar Strick-Entspannungs-Übungen zu bändigen versucht.
Frank versucht es mit einer speziellen Baum-Anbetungs-Therapie, während andere...
...das Hut-Orakel befragen. Ob das hilft?
Karl-Heinz ist schon in eine Wachsfiguren-ähnliche Starre verfallen.
Maren dagegen sucht sicherheitshalber die Bäume ab. Ob sich dort ein Schlagzeuger
verstecken kann? Blöd nur, dass sie ohne Brille noch nicht einmal eine Taube von einem Eichhörnchen unterscheiden kann. Wie soll das noch enden?
Fabienne bewahrt lieber einen kühlen Kopf. Schließlich muss ja jemand Herr der Lage bleiben!
Nach gut anderthalb Stunden Konzert war das Publikum kaum noch zu bändigen! Mit vollem Körpereinsatz wurden die Musiker zum Weiterspielen gebracht. Hier der Beweis:
der schönste lebende Notenständer des Tages!
Stellvertretend für die vielen strahlenden Gesichter am Ende des Konzerts hier noch einmal
Elias und
Dorian.
Und dann war alles vorbei... Alles? Naja, fast...